Der schöne Tod im Bild

flaneur21

Wenn wir schon mitten im Übergang sind und es grüner werden soll, dann will ich noch ein paar Impressionen beisteuern.

Ein sehr informativer Artikel zum Thema Kohlekraftwerke wurde auf ksta veröffentlicht.

Wie das Sterben fotografisch konkret in der industriellen Naturlandschaft aussieht, kann man dann auf diesem Foto von mir sehen.

Es ist ein visuell schöner Tod.

Auf einem anderen Foto bin ich näher dran. So sieht es von der Autobahn – Nähe Aachen – dann aus:

 

Ich habe dies alles vor Jahren schon in einer Fotoserie über Deutschland thematisiert im Rahmen eines Triptychons.

Da ist alles zu finden, was gerade diskutiert wird: CO2 und Umwelt, Cannabis und Alkohol und Deutschland als Schaf,  der deutsche Michel, mit dem alle alles machen können zwischen Asyl und Ausland.

Man muß nur die Wirklichkeit aufnehmen mit ihrer symbolischen Kraft.

Ich wollte es noch mal zeigen, da archive.org es ja gegen meinen Willen gesichert hat und es daher sowieso digital da ist. Ich hatte es gelöscht, weil ich dem Verstand keine Chance mehr einräume.

Aber gut!

Weil es aber immer besser passt, kann ich auch noch mal darauf hinweisen.

Und dann geht man an der „frischen“ Luft spazieren und weil es weiter weg ist, denkt man, Distanz schafft Sicherheit, wenn man überhaupt denkt.

Aber Remscheid hat z.B. laut AOK neben Berlin die meisten COPD Kranken in Deutschland …

In Aachen, Bonn, Solingen oder Köln etc. ist man aber nur scheinbar in Sicherheit.

Und wenn doch fossile Brennstoffe teurer werden sollen, um CO2 zu senken, dann müßte doch Ökostrom billiger werden, sonst hat dies doch alles keinen Sinn. Es soll doch keiner aufs Heizen verzichten sondern der Strom soll sauberer sein. Es geht doch nicht ums Strom sparen zumal wir doch wissen, wir brauchen davon immer mehr in digitalen Zeiten.

Das sind so entmutigende Widersprüche, die alles zerrütten…

Dafür haben wir ja im Rheinland den Karneval.

Der fängt am 11.11. an und wir müssen uns nur noch fragen, wie wir den Spagat zwischen Corona und Kölsch hinbekommen ohne (a)Alt auszusehen.

In diesem Sinne!

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