Drei gute neue Fotobücher zur Dokumentarfotografie und Portraitfotografie

flaneur21

Ich möchte mit diesem Artikel ihre Aufmerksamkeit auf drei gute neue Fotobücher lenken, die sich wirklich lohnen.

1. Gordon Parks – The Atmosphere of Crime 1957

Gerade jetzt ist er so aktuell wie kaum jemals zuvor. Er schrieb in einem seiner Bücher „Racism is still around, but I´m not about to let it destroy me“ – Rassismus ist überall um mich herum, aber ich lasse nicht zu, daß er mich zerstört. Was könnte gerade aktueller sein! Lesen Sie einfach die Rezension.

2. Das Mansfelder Land 1974-1989 von Eberhard Klöppel

Dieses Buch ist richtig gute klassische Dokumentarfotografie auf monochrome Art. Es ist Herrn Klöppel gelungen Fotos zu machen, die zeigen wie es eigentlich gewesen ist. Mehr dazu hier!

3. Big Hearts Strong Hands von Anne Helene Gjelstad

So ist meiner Meinung Porträtfotografie wie sie früher war und heute sein sollte. Da war das Porträt das Foto eines Menschen in seiner Umgebung, ein Porträt war ein soziales Foto eines Menschen. Heute ist es meistens ein Posingfoto für Funktionen. Das Buch ist einfach großartig!

 

Alle drei Bücher sind zudem gelungene Beispiele für unterschiedliche Arten des Fotografierens.

  • Gordon Parks zeigt wie man fotografische Atmosphäre einfangen kann,
  • Eberhard Klöppel zeigt wie man schwarz-weiss lebendige soziale Fotos erstellen kann und
  • Anne Helene Gjelstad zeigt wie man mit Farbfotos heute Menschen porträtieren kann.

Bessere Beispiele als die mitten aus dem Leben gibt es wohl nicht. Hinzu kommt, daß die beiden erstgenannten Fotografen alles manuell und analog mit Film machten. Es kommt eben auf die Person hinter der Kamera an und nicht auf die neusten digitalen Sensoren.

Viel Spaß beim Entdecken!

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