Historische Zeiten in der Fotografie

flaneur21

Wenn etwas Neues die soziale Wirklichkeit ändert und man selbst es merkt, dann ist man historisch in einer neuen Zeit angekommen.

Das manifestiert sich in Ereignissen und Entwicklungen.

Das entscheidende Ereignis in der Fotografie ist das nun offiziell erklärte Ende der Photokina, der bisherigen Leitmesse für Fotografie.

Dieses Nicht-Ereignis ist symbolisch und real der soziale Endpunkt der bisherigen fotografischen Welt.

 

 

Aber es ist nur das Ende der alten fotografischen Welt, weil die neue Art zu fotografieren und zu kommunizieren die alte Welt schon abgelöst hat.

Die neue fotografische Welt lebt.

Daraus wachsen Chancen für Nischen und neue soziale Strukturen für Konsum und Kommunikation und Manipulation.

Neue Zeiten sind nicht besser als alte Zeiten sondern stellen Anforderungen an uns, um daraus eine gute Zeit für uns zu machen.

Auch fotografisch! Nur weil man mit dem Smartphone schnelle Fotos machen kann, sind es nicht automatisch bessere Fotos. Und viele Versprechungen neuer Digitalkonzerne sind bei Überprüfung ihr Geld nicht wert.

So geht es auch in der neuen Zeit um die alten Fragen im neuen Gewand und in der Fotografie ist es nicht anders.

 

 

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